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2014 – ereignisreich und vielseitig, aber auch nachdenklich stimmend

Unter diesen Gedanken fällt der diesjährige Jahresbericht des Gemeindeleiters aus. Viele schöne und gelungene Ereignisse haben in den letzten zwölf Monaten das Pfarreileben belebt. Es hat aber auch bedrückende Momente gegeben, die nachdenklich stimmen.

Tränen des Abschieds…

…flossen am 9. Mai und 18. Juli, als sich zahlreiche Kinder und Erwachsene auf dem Seeplätzli von Sandro Dönni (2006-2014) und in der Pfarrkirche von Mauro Küchler (2007-2014) tief betroffen verabschiedeten. Die vielen bunten Ballone am Himmel, die sich im Wind drehenden Windrädchen und die unzähligen brennenden Kerzen erinnern uns an zwei liebenswürdige Kinder, die in unseren Gedanken und Herzen nach wie vor einen bleibenden Platz einnehmen. Im ganzen Dorf hat sich seither viel  Mitgefühl für beide Trauerfamilien verbreitet. Sicher ein kleiner hilfreicher Trost für alle Beteiligten, mit diesem schweren Verlust umgehen zu können. Wir alle wünschen es ihnen genauso wie all denjenigen, die in diesem Jahr einen lieben Menschen verloren haben.

Vergissmeinnicht

Am 25. Mai durften wir nach dem Gottesdienst auf dem Friedhof die neue Aufbahrungs- und Abdankungshalle „Vergissmeinnicht“ feierlich einweihen. Ihre Form nimmt Bezug auf die gotischen Rosetten unserer Pfarrkirche und ist ein einmaliges Werk in der gesamten Schweiz. Wir könnten diesen Ort eigentlich auch Vergiss-mich-nicht“nennen. Denn hier wollen wir nicht vergessen, was uns lieb gewesen ist. Obwohl wir in diesen Räumlichkeiten Liebgewordenes loslassen und uns in Schmerz und Trauer verabschieden müssen, lebt die Liebe zu den Heimgegangenen in unseren Herzen weiter und erfüllt uns mit großer Dankbarkeit.

Neue Vereinsfahne

Acht Tage vorher, am 17. Mai weihte dieMusikgesellschaft Ennetbürgenin der Pfarrkirche ihre neue Fahne ein und machte sich zu ihrem 75-jährigen Bestehen mit ihrem schwungvollen und dynamischen Banner gleich selber das schönste Geschenk. Unter einem grossen Fahnenmeer zahlreicher Musik- und Dorfvereine durfte der neue Fähnrich, Franz Egli die neue Vereinsfahne in Empfang nehmen und stolz aus der Kirche tragen.

Aus der Ministrantenschar

Unsere Ministrantenscharzählt zur Zeit 25 Mitglieder. Am 24. Mai präsentierten sie sich am Vorabendgottesdienst fast vollständig in ihren Gewändern und trafen sich im Anschluss an die Dankesfeier, in der für einmal sie im Mittelpunkt standen, auf dem Seeplätzli zum gemütlichen Beisammensein. Den 7. September verbrachten sie zusammen mit über 8‘000 Ministrantinnen und Ministranten aus der ganzen Schweiz in der Olmastadt St. Gallen, „wo es am Minifest um die Wurscht ging“. An Christkönig durften wir in einer schönen Feier unter dem Regenbogen zwei Buben und zwei Mädchen neu in die Ministrantenschar aufnehmen.

JuBla

Feierlich sind jeweils auch die Neuaufnahmen der JuBla Ennetbürgen anfangs November in der Pfarrkirche. „Derbii oder nid derbiii“, so lautete das Thema des diesjährigen Aufnahmegottesdienstes, im dem 22 erwartungsfrohe Kinder in der JuBla Aufnahme fanden. Die ganze Schar zählt nun mehr als 130 Mitglieder. Die Hälfte davon nahm am Sommerlager in Schongauteil und verbrachte dort trotz mehrheitlich offenen Himmelsschleusen dreizehn spannende und unvergessliche Lagertage auf der Suche nach Walter.

Dr Heimä

Ein wahres Highlight fand am Bettag statt. Über tausend Besucherinnen und Besucher pilgerten ins Herdern-Areal, um dort am Familienanlass „dr Heimä“ teilzunehmen. Sie verbrachten dort einen unvergesslichen und einmaligen Tag, der spätestens beim Absingen der Nationalhymne echte Heimatgefühle weckte. Franz Arnold und seine Band „Wiudä Bärg“ lockten bereits am Gottesdienst Hunderte von Leuten ins Festzelt und begeisterten mit zwei weiteren Konzertblöcken das zahlreich aufmarschierte Publikum. Acht Küchen aus sechs Nationen, ein Kaffee- und Kuchenstand und ein Kiosk verköstigten die Anwesenden mit ihren fein zubereiteten Menüspezialitäten, Kuchen, Glaces und Süssigkeiten. Züglifahrten, Ponyreiten, Hindernisparcours mit Trättitraktor, Harassenstapeln, Preisjassen, Schiess-standbesichtigung und Line Dance sorgten bei guten Wetterbedingungen für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Klein und Gross. Das OK „dr Heimä“ durfte auf über hundert Helferinnen und Helfer, finanzkräftige Sponsoren und auf die engagierte Mitarbeit der Jugendkommission und katholischen Kirchgemeinde zählen. Der aus diesem Anlass erzielte Gewinn durfte wiederum an die mitwirkenden Vereine und Gruppen verteilt werden. Auch eine wohltätige Institution konnte mit einem stattlichen Beitrag unterstützt werden. An diesem Bettag stimmte einfach alles, und es gab nur fröhliche und dankbare Gesichter. Wahrlich, ein Anlass der Superlative!

Königsmesse und Benemerenti

Grosse Freude bereitete auch die Krönungsmesse an Allerheiligen.Unter der Leitung von Peter Schmid sangen die Frauenschola Kirchenchor Ennetbürgen, ergänzt mit Männern ad hoc unter der Leitung von Peter Schmid die Krönungsmesse von Wolfgang Amadeus Mozart (KV 317) mit Orchester, Orgel, Solisten und Konzertmeister. Unter grossem Beifall durfte im Anschluss an diese eindrückliche Feier, Frau Gritli Zimmermann-Amstutz der päpstliche Benemerenti-Orden für ihre fünfzigjährige Mitgliedschaft in einem Kirchenchor überreicht werden.

Sakramente und Liturgiegestaltung

Eindrücklich waren wiederum die Krankensalbungsfeier am 2. März in der Öltrotte, der interkonfessionelle Versöhnungsweg am 5. April (Geballte Fäuste – offene Hände), der Weisse Sonntag am 27. April (Jesus, eysä Kapitän), die Firmspendung am 14. Juni (Im Fluss vom Läbä) und die Maiandachten auf St. Jost. Es freut mich immer wieder, wenn verschiedene Chöre, Formationen und Organisten unsere Liturgie bereichern, wie beispielsweise das Beggrieder Jodlerterzett und die Fyrabig Muilörgeler aus Dallenwil am St. Antoni-Tag, die Frauenschola Kirchenchor Ennetbürgen, verstärkt mit Männern ad hoc und Instrumentalisten am Kirchweihfest im Januar mit der Dvorak-Messe, Doctor King’esi am Vorabend des zweiten Fastensonntags, die Jodlergruppe Alpegruess in der Osternacht und an der Älpler-Chilbi, der Seebuchtchor am Muttertagsgottesdienst, die Formation Echo vom Honegg an der Flur- und Hofsegnung St. Jost, der Jodlerklub Engelberg am Buebä-Schwinget Mattgrat, die Schüpferi-Meitli an der Buochli-Chäppili Chilbi, der Handorgelklub Obbürgen im Oktober, die Flötengruppe an den FMG-Gottesdiensten, Sopransolistin Berta Odermatt-Hofer im Mai und an Allerseelen, das Flötenensemble (Ruth Würsch) an der Kindersegnung oder das Konzert der Swiss Tenors – the Original. Unvergessen bleibt die letzte und sehr stimmungsvolle Nauenfahrt mit der Feuerwehr Ennetbürgen an einem wunderschönen Sommertag am 22. Juli auf dem Vierwaldstättersee. Wer weiss, vielleicht folgt ja auf eine alte Tradition wieder eine neue.

Birger-Chörli jubiliert

Am 14. September feierte das Birger-Chörli sein 30-jähriges Jubiläum mit einem feierlichen Gottesdienst und einem anschliessenden Kurzkonzert. Auf humorvolle Art und Weise erinnerten sich die jubilierenden Sängerinnen und Sänger und ihr Dirigent Lukas Reinhardt an vergangene Zeiten und hoffen gleichzeitig auf weitere sangesfreudige Jahre im trauter Runde. Wir gratulieren herzlich und danken dem Birger-Chörli an dieser Stelle für seine liturgischen Dienste in unserer Pfarrei.

Gottesdienste mit Pfarreiteam

Guten Anklang finden nach wie vor auch die Pfarreiteamgottesdienste ohne Gemeindeleiter, die an sechs Wochenenden pro Jahr im Andachtsraum der Öltrotte und in der Pfarrkirche stattfinden und von den teilnehmenden Besucher/innen sehr geschätzt werden. Auch die spirituelle Wanderung nach Gitschinen und die Wallfahrtswanderung nach Maria Rickenbachim September, vorbereitet und durchgeführt von Pfarreimitarbeiterin Moni Amstutz, stiessen auf grosses Echo.

Kleinkinderfeiern – Heimgruppenfeiern – Familiengottesdienste

Für unsere Kinder bietet die Liturgiegruppe während des Kirchenjahres in diversen Feiern kindergerechte Themen an, die ein ganz besonderes Gemeinschaftsgefühl vermitteln und auch in der Regel gut besucht werden. An dieser Stelle danke ich allen Verantwortlichen der Liturgiegruppe und ihren Helfer/innen (HGU-Team, Team für Kleinkinderfeiern und Familiengottesdienste) für ihren grossen und gelungenen Einsatz zum Wohl unserer Kinder. 

Besuche

Die Kranken-, Spital- und Heimbesuche sind sehr wichtig. Wenn immer möglich, besucht der Gemeindeleiter die Leute am Freitagnachmittag im Spital und – falls erwünscht –, sucht er sie auch Zuhause auf.

Wir gratulieren zum Jubiläum und sagen Dank!

Es ist nicht selbstverständlich, dass kirchlich Mitarbeitende ihre Zeit haupt-, neben- oder ehrenamtlich zur Verfügung stellen und sich aktiv und engagiert für eine Gemeindepfarrei einsetzen. Es darf ebenso wenig vorausgesetzt werden, dass dies sogar während einer Zeitspanne von 20 Jahren geschieht. Falls doch, dann zeugt dies von einer guten Atmosphäre innerhalb der Pfarrgemeinde. Ein grosses Dankschön gebührt deshalb unseren Jubilarinnen Sakristanin Rita Amstutz-Bühlmann (20 Jahre), Katechetin Elvira Nick-Lindegger (20 Jahre) und Buochli-Sakristanin Rosmarie Mathis-Mathis (15 Jahre).Letztere hat ihren Dienst im Buochli Ende Dezember niedergelegt. Wir freuen uns, dass wir in der Person von Helen Gander-Zimmermann eine zuverlässige Buochli-Sakristanin gefunden haben.
Am 28. November durften in der St. Johanneskirche, Würzenbach in Luzern Irene Hürzeler und Conny Schaufelberger für ihren erfolgreich abgeschlossenen  Bildungsgang den ersehnten Fachausweis ForModula zur Katechetin entgegennehmen. Wir gratulieren den beiden Katechetinnen ganz herzlich zu ihrem Erfolg und wünschen ihnen bei ihrer weiteren Berufsausübung viel Freude und Befriedigung.

Fastenopfer und Opferkommission

Unsere Pfarrei hat Fastenopfer den Gesamtbetrag von Fr. 13‘181.10 überwiesen. Herzlichen Dank für die grosszügige Unterstützung! Zweimal jährlich trifft sich die Opferkommission und bespricht die Kollekten der nächsten sechs Monate. Dabei achtet die vierköpfige Opferkommission jeweils auf eine ausgewogene und der Liturgie entsprechend angepasste Verteilung. In der Opferchronik informieren wir unsere Gemeindemitglieder im Pfarreiblatt jeweils über die genauen Zahlen der aufgenommenen Kirchenopfer. Im Namen der bedürftigen Institutionen, Organisationen und Stiftungen danken wir den Wohltätern für jegliche Spende!

Was diesen Rahmen sprengen würde…

…und in diesem Rückblick unbedingt auch erwähnt werden muss, sind die vielen sehr engagierten Aktivitäten im Religionsunterricht, in der Erwachsenenbildung (Glaubens- und Bibelabende), Jugendarbeit (JuBla, Ministrantendienst, Moe’s, Firmbegleitung) und das grosse Engagement vieler im Bereich der Diakonie (Altersbetreuung, Begegnungsgruppe, Nothilfe, Gespräche und Beratungen, Nachbarschaftshilfe) und Ökumene. Sehr wertvolle Arbeit wird im Kirchen- und Pfarreirat geleistet. Viele sinnvolle und fruchtbare Arbeit geschieht einfach, wird still und leise von vielen im Hintergrund verrichtet und verdient unseren grössten Dank.

Tue Gutes und sage es!

Marketing ist nicht alles, aber viel. Es ist darum wichtig, dass die kirchliche Arbeit in der Öffentlichkeit wahrgenommenund auch in den Medien thematisiertwird. Seit anfangs Jahr zierten deshalb in Ennetbürgen vier grosse Plakate die Kirchenmauer mit den Titeln „Aufbrechen – Neues wagen“, „Die Kirche macht’s möglich!“, „In stürmischen Zeiten sind wir für Euch da“ und „Wir wünschen Euch frohe Festtage, viel Freude und Licht!“ – Mit dem Slogan „Mit Eych, fir Eych“ wollen Kirchenrat und Gemeindeleitung auf den wertvollen gesellschaftlichen Beitrag unserer Kirche vor Ort hinweisen und Marketing betreiben. Darüber hinaus wurden auch eigene Pfarrei-Schreibblöcke kreiert, die am Neuzugezogenenabend, an Tauf- und Ehevorbereitungsgesprächen verteilt wurden. Sowohl die Plakataktion als auch die Handouts haben in der Bevölkerung zu vielen positiven Rückmeldungen geführt.

Ein ganz herzliches Vergelt‘s Gott!

Das Jahr 2014 ist ein reich befrachtetes Jahr mit einigen Dorfaktivitäten und festlichen Feierlichkeiten gewesen, an denen sich die Kirche aktiv mitbeteiligt hat. Es sind in den letzten Monaten aber auch Ereignisse geschehen, die uns alle sehr traurig und betroffen gemacht haben. Auch hier sind die Pfarreiverantwortlichen als Lebens- und Wegbegleiter/innen gefragt. Gerade in Notsituationen zeigt sich die wahre Verlässlichkeit. Ich fühle mich nach wie vor getragen von zuverlässigen und engagierten Mitarbeiter/innen, vom Kirchenrat und seinem Präsidenten Thomas Rebsamen und von meiner Familie. Ich darf einer lebendigen und sehr gut funktionierenden Pfarrgemeinde vorstehen, die ihre Aufgaben in Selbständigkeit und Eigenverantwortung zu lösen versucht. Ich bin sehr froh um die vielen helfenden Hände des Seelsorgeteams, der Räte, Gruppen, Kommissionen und dem Pfarreisekretariat für die administrative Entlastung. Ich danke allen, die in irgendeiner Art und Weise unsere Pfarrei mittragen und sie so lebendig gestalten. 

                                   

Diakon Elmar Rotzer, Gemeindeleiter

Montag, 12. Januar 2015

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