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Österliche Hoffnung ist mehr denn je gefragt

Liebe Pfarreiangehörige, Besucherinnen und Besucher der Homepage

Eigentlich wären an dieser Stelle einige humoristische Gedanken rund um das Osterfest vorgesehen gewesen. Doch der Humor ist uns in letzter Zeit etwas abhandengekommen,

erleben wir doch im Moment eine noch nie dagewesene Krisensituation, welche die ganze Welt betrifft. Der Corona-Virus, offiziell genannt COVID-19, macht auch vor den Landesgrenzen nicht Halt.

 

Das ganze Land im Ausnahmezustand

Solidarität unter der Bevölkerung ist gefragt. Unsere Landesväter und Landesmütter haben es mehrfach und intensiv betont, die Weisungen des Bundesamtes für Gesundheit sowie der kantonalen Gesundheitsämter strikte zu befolgen. Die einschneidenden Massnahmen der letzten Tage und Wochen lassen darauf schliessen, dass es dieses Mal sehr ernst ist.

 

Die ganze Welt hält den Atem an

Es wird uns bewusst, dass alle Menschen und Lebewesen im demselben Haus wohnen. Was in China begonnen hat, geht uns alle an. Auf allen Erdteilen kennt man inzwischen das Wort «Corona-Virus». Die Behörden, das Gesundheitspersonal in den Spitälern, Alters- und Pflegeheimen, die Ärzte und Spitex, aber auch die öffentlichen Institutionen, wie Schule, Staat und Kirchen, die Politik, Wirtschaft und vor allem die ganze Bevölkerung sind jetzt gefordert. Die Medien berichten uns von immer neuen Fallzahlen, von überlastenden Spitälern und Intensivstationen. Hiobsbotschaften aus allen Bereichen der menschlichen Gesellschaft machen die Runde, viele Betriebe steigen um auf Kurzarbeit oder nehmen Entlassungen vor. Eine allgemeine Verunsicherung und Angst breitet sich aus und lässt viele von uns an ihre menschlichen Grenzen stossen.

 

Verzicht auf Freiheit

Wer hätte schon gedacht, auch als Erwachsener Zuhause bleiben zu müssen. Den Hausarrest kennen viele noch von ihrer Kindheit her. Jetzt ist er vor allem für die Risikogruppen nötig, damit sie sich selbst schützen. Auch hier ist die Solidarität sehr gross. Familienangehörige und Nachbarn helfen sich gegenseitig bei den alltäglichen Besorgungen. Es kommen auch viele Hilfsangebote von aussen, wie beispielsweise durch das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) oder die Pro Senectute. Das verleiht Sicherheit in der Unsicherheit.

 

Seelsorge aus Distanz

Nicht nur die Schweiz, auch unsere Pfarrei steht still. Als Seelsorgerinnen und Seelsorger wollen wir immer sofort helfen, Beistand leisten, Besuche machen, Emotionen und Gemeinschaft teilen. Wir können dieses Angebot nicht mehr im üblichen Sinn wahrnehmen. Kluges, aber auch fantasievolles Handeln ist gefragt, damit wir selber nicht zu Virus-Überträgern werden. Ich bin sehr dankbar, dass ich hier auf die Hilfe meines Seelsorgeteams zählen darf. Gerne informieren wir Euch über unsere Möglichkeiten und bitten Euch diese bei Bedarf auch zu berücksichtigen. Ich verweise in diesem Zusammenhang auch auf die Solidaritätsaktion der Schweizer Bischöfe und der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz, die uns in den Zeiten der Coronavirus-Krise zu einem gemeinsamen Zeichen der Hoffnung aufrufen.

 

Mögen Engel uns begleiten

In dieser schweren Zeit der Coronavirus-Bedrohung, die noch Wochen dauern kann, wünsche ich uns allen neben Klugheit und Geduld einen Schutzengel an unserer Seite, der uns alle durch diese Krisenzeit hindurch begleitet. Im Gebet bleiben wir einander verbunden. Möge der österliche Segen uns in der Hoffnung bestärken, dass es am Ende des Weges gut ausgehen wird. Möge uns auch der Humor nie vollends abhandenkommen, denn er ist und bleibt der Schwimmgürtel des Lebens – selbst in der grössten Krise.

 

Ennetbürgen, den 20. März 2020

Diakon Elmar Rotzer, Gemeindeleiter

Sonntag, 22. März 2020

Pfarreiheim | Schule 5
6373 Ennetbürgen


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