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Einweihung Aufbahrungs- und Abdankungshalle

Ein Jahr nach der Zustimmung an der Frühjahrsgemeindeversammlung 2013 konnte die Aufbahrungs- und Abdankungshalle auf dem Friedhof Ennetbürgen am 25. Mai 2014 eingeweiht werden. 

Die Zuständigkeit und Sicherstellung von Bestattungen ist Aufgabe der Politischen Gemeinde. Nebst den eigentlichen Bestattungsorten hat diese auch die Aufbahrungsräume für Verstorbene verschiedener Konfessionen zur Verfügung zu stellen.

Die Totenkapelle aus dem Jahre 1894 entsprach nicht mehr den baulichen Anforderungen und Platzbedürfnissen. Deshalb wurde im Sommer 2011 unter der Leitung des ehemaligen Gemeinderates Willi Achermann und der ehemaligen Kirchenrätin Luzia Hubacher ein Architektur-Wettbewerb gestartet. Von den vier eingereichten Beiträgen des Architekturwettbewerbes wurde das Projekt „Vergissmeinnicht“ der TGS Architekten AG, Luzern zur Überarbeitung empfohlen und schliesslich zum Sieger erkoren. In der Folge wurde das Projekt konkretisiert, in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege und der Schweizerischen St. Lukasgesellschaft inhaltlich verfeinert und die Baukosten verifiziert.

An der Gemeindeversammlung vom Frühjahr 2013 holte der Gemeinderat zusammen mit dem Kirchenrat das Kreditbegehren zur Erstellung der neuen Aufbahrungs- und Abdankungshalle beim Stimmvolk ein. Im Sommer 2013 konnte mit der Realisierung begonnen werden.

Die Baukommission wurde wie folgt besetzt: Gemeinderätin Pia Zbinden, Präsidium; Gemeinderat Remo Niess, Kirchenrätin Andrea Egli. Die Bauleitung führte das Baubüro Zimmermann & Würsch GmbH aus Ennetbürgen aus..

Bericht des Architekten

Die neue Aufbahrungs- und Abdankungshalle ersetzt die bestehende Totenkapelle und ist südöstlich der Pfarrkirche auf dem Friedhofgelände situiert. Mit ihren Rundungen tritt sie selbstbewusst in Erscheinung, ohne die umliegenden Sakralbauten zu konkurrenzieren und fügt sich in selbstverständlicher Weise in das Ensemble von Pfarrkirche, Urnengräber und Friedhof ein.

Das Gebäude setzt sich aus vier Räumen zusammen. Der gedeckte Vorplatz ist in die Gesamtform integriert, kann aber grosszügig geöffnet werden und bildet den Eingang zur Aufbahrungs- und Abdankungshalle. Der zentrale Raum dient als Vorraum zu den Aufbahrungsräumen. Er ist Ort des Innehaltens und der Vorbereitung auf die Begegnung mit dem Verstorbenen. Die beiden Aufbahrungsräume schliesslich bieten einen würdigen Raum des Abschieds und ermöglichen durch ihre Ordnung verschiedene, individuelle Formen des Trauerns.

Ein spezielles Augenmerk wurde in der Gestaltung auf die Lichtführung gelegt. Während beim gedeckten Vorplatz das Licht durch die stehenden Fassadenprofile fällt und ein abwechslungsreiches Spiel aus Licht und Schatten erzeugt, bringt ein Oblicht zenitales Licht gleichmässig in den zentralen Raum und erzeugt eine ruhige Atmosphäre. In den Aufbahrungsräumen fällt das Tageslicht dann nur noch durch ein schmales, raumhohes Fenster ins Innere und taucht den Raum in eine gedämpfte, andächtige Stimmung.

Rafael Schnyder, TGS Architekten AG

Bericht der Bauleitung

Nach Zustimmung des Objektkredites an der Frühlings-Gemeindeversammlung 2013 wurden die Bauleitungsarbeiten an das Baubüro Zimmermann &Würsch GmbH Ennetbürgen vergeben. Im Frühjahr 2013 konnten die Planungs- und Ausführungsarbeiten an die Hand genommen werden. Da es  sich um ein nicht alltägliches Projekt mit speziellen Herausforderungen handelte, waren alle Beteiligten gefordert. Insbesondere galt es, die vom Architekten gewünschten Details und architektonischen Anforderungen ökonomisch umzusetzen.

Da das Bauwerk auf einem alten Grabfeld steht, mussten zuerst die Grabreihen mittels einer Exhumation saniert werden. Die Gebeine der Verstorbenen konnten im Friedhofareal in einem Gemeinschaftsgrab beigesetzt werden.

Anschliessend wurden die Arbeiten im Herbst 2013  gestartet. Aufgrund des milden Winters  gingen die Bauarbeiten zügig voran. Die fast ausnahmslos einheimischen Handwerker leisteten hervorragende Arbeit. So stand einer Einweihung des gelungenen Bauwerks im Mai 2014 nichts mehr im Wege. Ein Dank gilt den beteiligten Handwerkern, Planern und der Baukommission für die reibungslose und erfolgreiche Zusammenarbeit. So macht Bauen Freude.

Martin Zimmermann,

Baubüro Zimmermann&Würsch GmbH

Einweihung vom 25. Mai 2014

Mit der würdigen Einweihungsfeier konnte das Objekt baulich beendet und offiziell der Bevölkerung von Ennetbürgen übergeben werden. Die Aufbahrungs- und Abdankungshalle ist mit grosser Sorgfalt geplant und erbaut worden. Es erfüllt uns mit Stolz, dass auf unserem Friedhof ein so schönes Gebäude steht.

Wenn wir in Zukunft die Aufbahrungs- und Abdankungshalle betreten werden, wird es oftmals ein trauriger und nachdenklicher Anlass sein. Doch die Aufbahrungs- und Abdankungshalle wird Ruhe, Würde und Geborgenheit ausstrahlen und uns indiesen Momenten helfen, in Vertrautheit von Verwandten, Angehörigen und Freunden Abschied nehmen zu können. Sie gibt uns in einem würdigen Rahmen Gelegenheit, Zwiegespräche zu führen und uns an die Begegnungen mit den Verstorbenen zu erinnern. In diesen Momenten wird der Name „Vergissmeinnicht“ besonders zum Tragen kommen.

Die Baukommission bedankt sich bei allen Fachleuten, von der Planung über die Bauleitung bis zu den Handwerkern, für ihre sorgfältigen Arbeiten und die gute Zusammenarbeit. Ein ebensolcher Dank geht an die beiden Sakristane und an die Behördenmitglieder.

Pia Zbinden, Gemeinderätin

Andrea Egli, Kirchenrätin

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Sonntag, 25. Mai 2014

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